Messmikroskope
Die Messmikroskope zeichnen sich durch die besondere Zielvorrichtung im Okular aus. Hier ist ein Fadenkreuz, eine Skala oder eine ähnliche Vorrichtung vorhanden. Weiterhin verfügen diese Mikroskope über eine spezielle Positioniervorrichtung. Der Objekttisch verfügt über ein x-y-Wegmesssystem. Dies erlaubt ein präzises Bewegen des Messobjekts auf zwei Achsen. mehr lesen

Digitales Messmikroskop
ab 241,70 CHF *
Bildverarbeitungssystem
ab 5.655,00 CHF *
Digitales Messmikroskop (mit Anzeige)
ab 2.530,00 CHF *
Digitales Messmikroskop mit max. 504x Vergrösseurng
3.804,95 CHF *
Smart digital Messmikroskop mit automatischer Erkennung
5.724,95 CHF *
Digitales Messmikroskop
2.619,95 CHF *
Digitales Messmikroskop (Fokusstapelung)
3.539,95 CHF *
Digitale Messmikroskop (Mit Messmöglichkeit)
2.509,41 CHF *
Mobiles Messmikroskop
ab 184,80 CHF *
Werkzeugmacher Messmikroskop
ab 241,70 CHF *
CNC Bildverarbeitungssystem
Preis auf Anfrage
Digitales Messmikroskop, 0.75x - 5x
2.448,18 CHF *
Quadratisches LED Licht für Digitales Messmikroskop
951,20 CHF *
Rundes LED Licht für Digitales Messmikroskop
482,05 CHF *
Digitaler Licht Controler
697,90 CHF *

Messmikroskope für die geometrische Ausmessung von Objekten

Messmikroskope finden vor allem in der Industrie Verwendung. Hier werden die Systeme bei der Qualitätskontrolle in der Produktion oder der Warenüberprüfung im Eingang eingesetzt. Auch Werkzeugmacher nutzen diese Geräte und sie sind oftmals Bestandteil von Laboreinrichtungen. Die Messmikroskope aus dem Sortiment von TOSAG erfüllen die hohen Anforderungen für den industriellen sowie wissenschaftlichen Einsatz.

So arbeitet ein Messmikroskop

Diese Variante der Mikroskope wird bei der digitalen Bilderfassung sowie der Videoprojektion von Objekten eingesetzt. Die Skala oder das Fadenkreuz, die zum Okular gehören, erlauben präzise und schnelle Messungen ohne weitere Hilfsmittel. Anhand der sichtbaren Skala im Okular ist leicht erkennbar, welche Abmessungen am Objekt betrachtet werden. Mithilfe des über x- und y-Achse verschiebbaren Objekttisches sind sehr exakte Bewegungen möglich. Die Präzision bei der Bewegung der Achsen liegt bei bis zu 0,5 µm.

Die modernen Systeme arbeiten digital und sind oft mit vollautomatischen sowie elektrischen Steuerungen erhältlich. Bei den Mikroskopen mit digitaler Bildverarbeitung, die auch Videomessprojektor genannt werden, ersetzt ein Bildwandler das Auge des Bedieners. Diese Systeme fokussieren die Messpunkte auf dem Objekt automatisch anhand einer Mechanik für die Kantendetektion. Diese Videomessprojektoren könnten teilweise auch vollautomatisch arbeiten. Vorgegebene Aufgaben können automatisch abgearbeitet werden, wobei das System das Positioniersystem steuert und die ausgelesenen Informationen an den Messrechner weiterleitet. Bei manuellen Systemen erfolgen diese Prozesse durch den Bediener. Die vollautomatischen Systeme erlauben ausserdem die Verarbeitung der festgestellten Werte. So ist eine Kontrolle mit vorgegebenen Werten, beispielsweise in der Produktionskontrolle, möglich. Auf diese Weise kann automatisch kontrolliert werden, ob die Werkstücke innerhalb der Fertigungstoleranz liegen und die Qualitätsstandards erfüllen.

Bildverarbeitungssysteme und smarte digitale Messmikroskope

Die Bandbreite bei den digitalen Messmikroskopen reicht von kompakten kleinen Modellen bis hin zu kompletten Messstationen mit grossem Funktionsumfang für Arbeitsplätze mit hohen Ansprüchen. Bei den kleineren Modellen wird ein externer Monitor oder Computer für die Anzeige der Bilder benötigt. Dies ermöglicht einen mobilen Einsatz des Messmikroskops, da auch ein Laptop via USB angeschlossen werden kann. Bei anderen Mikroskopen gehört ein Display mit zum System.

Messmikroskope sind für unterschiedliche Objekte geeignet und unterscheiden sich dementsprechend auch in den technischen Eigenschaften. Der Bereich der Vergrösserung beginnt bei Mikroskopen mit einem Zoom zwischen 0,75x und 5x und reicht bis hin zu über 500-facher Vergrösserung. Mit einem Kameraadapter, der als Zubehör erhältlich ist, lässt sich die Vergrösserung auf über 1000x steigern. Diese Geräte sind für besonders feine Messungen an sehr kleinen Objekten konzipiert.

Die Steuerung der Mikroskope ist sehr unterschiedlich. Es gibt Varianten mit manueller Bedienung, die ebenfalls über Mono- oder Binokulare für die Objektbetrachtung verfügen. Andere Geräte werden über einen verbundenen Computer und die dort installierte Software gesteuert. Bei einigen, kompakten Mikroskopen ist eine Steuerung mit einer direkt angeschlossenen Maus möglich, wobei das integrierte Display als Anzeige dient. Diese breite Auswahl ermöglicht es, ein Messmikroskop zu finden, das exakt zu den eigenen Bedürfnissen passt.

Die reinen Bildverarbeitungssysteme verfügen nicht mehr über ein Mono- oder Binokular. Die komplette Steuerung und Bildbetrachtung erfolgt digital über ein Display. Alternativ übernimmt die Software des Bildverarbeitungssystems den kompletten Messprozess. Hierbei ist auch die statistische Prozesslenkung (SPC) möglich, die sich besonders bei wiederkehrenden Serienmessungen anbietet, beispielsweise in der Fertigungskontrolle. Auf diese Weise lassen sich die Geschwindigkeit sowie die Präzision durch eine Prozessautomatisierung deutlich steigern.

Die Bildsensoren der Messmikroskope

Ein wichtiger Bestandteil der Systeme sind die Kameras. Diese beeinflussen massgeblich die Qualität der Bilder sowie der Messergebnisse. Ein präziser Bildsensor mit hoher Auflösung ermöglicht somit genauere Messungen. Gerade bei kleinen Objekten ist dies sehr wichtig. Zum Einsatz kommen deshalb CCD- und CMOS-Sensoren. Gerade die Bildsensoren auf Basis der CMOS-Technik zeigen in der Praxis klare Vorteile. Diese bieten präzise und automatische Funktionen für die Belichtungskontrolle sowie die Kontrastkorrektur, was die Qualität der Bilder deutlich erhöht. Die Auflösung der Bildsensoren liegt bei bis zu 1920x1080, was Full HD entspricht. Die erstellten Bilder haben dann eine Auflösung von 2 Megapixeln.

Informationen in die IT übertragen

Ein grosser Vorteil der digitalen Videomessprojektoren und Messmikroskope sind die Schnittstellen. Systeme, die über eine Schnittstelle verfügen, lassen sich direkt mit einem Computer verbinden. Die Messmikroskope verfügen über Ausgänge vom Typ USB oder RS232. An der USB-Schnittstelle ist es meist auch möglich, einen Speicherstick anzuschliessen. Dann können die Bilder direkt auf den USB-Stick übertragen werden. Weiterhin verfügen viele Messmikroskope über einen Videoausgang im Format HDMI. Über diese Schnittstelle lässt sich ein beliebiger Monitor mit einem HDMI-Eingang mit dem Mikroskop verbinden. Die Bilder werden dann direkt auf einem grossen Display angezeigt. Dies erlaubt eine detaillierte Betrachtung des Sichtbereichs am Mikroskop. Weiterhin gehört bei diesen Systemen eine spezielle Software zum Lieferumfang dazu. Mit dieser ist die direkte Auswertung der Bilddaten möglich. Die Software verfügt auch über Techniken für Messungen an den Objekten. So lassen sich verschiedene geometrische Daten direkt am Computer messen. Unter anderem lassen sich die folgenden Aktionen durchführen:
  • Längenmessungen
  • Distanz zwischen zwei Punkten
  • Messungen von Durchmesser und Radius
  • Abstand zwischen zwei Elementen bestimmen
  • Zentrum eines Kreises bestimmen
  • Messen von Winkeln
  • Koordinaten festlegen und so Flächen oder Punkte markieren
  • Länge, Breite und Fläche eines Objekts messen
  • Länge und Durchmesser eines Bogens feststellen
Die Messgenauigkeit liegt, abhängig vom Modell und der Grösse des Objekts, bei bis zu unter 2 µm.

Die Software der Messmikroskope ist darüber hinaus mit verschiedenen anderen Programmen kompatibel. Über die Export-Funktion lassen sich die Messdaten in anderen Bereichen weiterverwenden. Dies kann beispielsweise Microsoft Excel oder Word sowie auch eine CAD-Software sein. Für die Nutzung in CAD erstellt die Software des Mikroskops Daten mit Koordinaten und weiteren benötigten Informationen. Anhand dieser Vorlagen werden dann vollständige Kopien des Objekts in CAD erzeugt, die für das Engineering und ähnliche Aufgaben benötigt werden. Die Software übernimmt hierbei automatisch die Messung aller benötigten geometrische Informationen.

Mobile Messmikroskope für den Einsatz unterwegs

Die mobilen Messmikroskope zeichnen sich zunächst durch ihre kompakte Abmessung aus. Solche Geräte wiegen kaum mehr als ein halbes Kilogramm und sind etwa 20 cm gross. Sie funktionieren ausserdem komplett ohne Stromanschluss. Somit ist ein mobiler Einsatz abseits einer Stromquelle problemlos möglich. Dies ist beispielsweise hilfreich bei der Wareneingangskontrolle direkt an der Abladestelle.

Diese mobilen Messmikroskope erreichen Vergrösserungen in einem Bereich von 20x bis 100x. Das Betrachtungsfeld hat, abhängig vom Modell, einen Durchmesser zwischen 9,0 und 1,8 mm. Somit kann das passende Messmikroskop für die angedachte Aufgabe gewählt werden. Ausserdem ist eine LED-Punktbeleuchtung verfügbar. Die LEDs werden über AAA-Batterien mit Energie versorgt.